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Aktuelles |
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Aktuelles und Interessantes aus der Vergangenheit| Heutzutage | Vereinsinternes | Wie alles begann | Der Schachclub Wustweiler feierte 2002 sein nunmehr 50jähriges Bestehen. Heute hat der Verein 32 Mitglieder, davon sind 20 aktiv am Spielbetrieb beteiligt. In der aktuellen Verbandsrunde stellt der SCW zwei aktive Mannschaften. Die erste Mannschaft spielt in der Kreisliga Mitte, die Jugend in der U16 2. Saarlandliga. Der aktuelle Vorstand
Ehrenmitglieder
Vereinsmeister 2009 Alexander Keßler2008 Manfred Keßler 2007 Alexander Keßler 2006 Alexander Keßler 2005 Wolfgang Thomas 2004 Alexander Walter 2003 Manfred Keßler 2002 2001 Manfred Keßler 2000 Alexander Walter 1999 Eugen Hoffmann 1998 Alexander Walter 1997 Wolfgang Thomas 1996 Wolfgang Thomas 1995 Manfred Keßler 1994 Manfred Keßler 1993 Karl-Heinz Backes 1992 Manfred Keßler 1991 Gerhard Schmidt 1990 Karl-Heinz Backes 1989 Karl-Heinz Backes 1988 Karl-Heinz Backes
Wann und von wem zuerst in Wustweiler Schach gespielt wurde, ist natürlich nicht mehr zu ermitteln. Fest steht aber, daß in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen (1918-1939) in vielen Häusern vor allem an den langen Winterabenden Schach gespielt wurde; überhaupt wurde in dieser noch fernsehlosen Zeit viel gespielt und auch musiziert. Nach dem zweiten Weltkrieg (1945) entwickelte sich in der Wirtschaft Glatz in der Humeser Straße ein regelrechter Schachtreff. Beteiligt waren: Backes Franz, Biehler Ferdinand, Da Ros Josef, Dörr Anton, Eckert F., Engel Josef, Glatz Bernhard, Hassel Albert, Haupert Alois, Heckmann Otto, Hoffmann Eugen, Holz Peter, Hübgen Bernhard, Keßler Martin, Kiefer Albrecht, Maas Alois, Maas Heinrich, Maas Josef, Maurer Oswald, Meyer Peter, Naumann Peter,Ney Gregor, Nix Norbert, Rau Richard, Rech Alois, Sens Hans, Theis Alois, Theis Fintan und Woll Karl. Als Jugendliche stießen dazu: Brill Günter, Johann Engel, Hugo Schmidt und Jakob Schlicker. Die Treffs fanden zwanglos statt unter dem Dach des Sportvereins Germania, der nach den Statuten der franz. Besatzungsmacht jede Vereinstätigkeit zu koordinieren hatte. Hier und da fanden Freundschaftsspiele mit benachbarten Vereinen statt, eine eigene Vereinsgründung scheiterte am Versammlungsverbot der Aliierten. Nachdem eine eigene Saarregierung die franz. Verwaltungskommission abgelöst hatte, stand der Gründung eines Schachvereins nichts mehr im Wege. Einen Verein in der damaligen Zeit zu gründen, war nicht so einfach wie heute. Bereits die Gründungsversammlung musste poli-zeilich genehmigt sein. Der Verein musste dann nicht nur der Gemeinde und dem Landrat, sondern über den Verband auch dem Kultusministerium gemeldet werden. Die Vorstandsmitglieder wurden dabei mit Angabe ihrer Passnummer registriert. Am 2. März 1952 wurde der Verein mit Namen Schachclub-Wustweiler gegründet. Es war an einem Sonntagmorgen um 10.30 Uhr im Gasthaus Glatz in der Humeser Straße. Es wurde eine Satzung verabschiedet und folgender Vorstand gewählt: Vors Albert Hassel, Stellvertr. Heinrich Maas, Schriftf. Alois Haupert, Kassierer Alois Rech, 1. Beisitzender und Schachwart Peter Meyer, 2. Beis. Alois Theis, 3. Beis. Josef Da Ros. Ein Monatsbeitrag von 50 Franken wurde beschlossen, ebenso ein Eintrittsgeld von 200 Fr. für Interessenten, die nach dem 1.4. beitreten sollten. über die Materialbeschaffung im Anschluß an die Vereinsgründung existiert ein interessantes Schreiben des Verbandes an den Verein, welches ein bezeichnendes Licht wirft auf die dama-lige Zeit nach dem Kriege bzw. auf die besondere Stellung des Saargebietes. Das Schreiben ist datiert am 9. Juni 1952, ist unterschrieben vom damaligen Vorsitzenden des Verbandes, Jakob Staudt, und hat folgenden Wortlaut: In Beantwortung Ihrer Karte müssen wir Ihnen leider mitteilen, daß der Verband über keinerlei Schachmaterial verfügt. Die Schachfiguren sind bei Braun, Rathausstraße (neben Kaiser-Drogerie) erhältlich. Wegen Schachuhren könn-ten Sie sich mit der Uhrenfabrik Max ANDERS, Schwenningen a/Neckar in Verbindung setzen, jedoch müssten Sie einen Weg finden, sie über die Grenze zu bringen. Ferner sind in jedem Fachgeschäft im Reich Wachstuchdecken zum günstigen Preis erhältlich. Wir hoffen......... (Gründungsurkunde) Bereits im ersten Jahr, Saison 1952/53, spielte eine Schachmannschaft aus Wustweiler im Saarl. Schachverband. Sie war wie folgt gemeldet: 1. Peter Meyer, 2. Jakob Neurohr, 3. Hein-rich Maas, 4. Eugen Hoffmann, 5. Anton Dörr, 6. Josef Da Ros, 7. Alois Haupert, 8. Alois Theis, Ersatz: Albert Hassel, Bernhard Glatz, Peter Holz und Karl Woll. In den Folgejahren schieden einige Spieler aus, andere kamen hinzu: Ferdinand Biehler, Johann Engel, Zlatko Grcar, Manfred Keßler, Friedrich Lieser, Gregor Ney , Alois Rech und Jakob Schlicker. Auch auswärtige Spieler verstärkten zeitweise die Mannschaft: Karl-Heinz Backes, Alfred Gehres, Ernst Saar, Gerhard Saar, Alfred Scheid. Der erste Vorsitzende des Vereins war Albert Hassel bis 1955. Danach amtierte kurz bis 1956 Josef Da Ros, ihm folgte Peter Holz, der 1964 von Gregor Ney abgelöst wurde, der den Ver-ein bis zu seinem Tod im Jahre 1984 führte. In dieser Zeit spielte der Verein immer nur mit einer Mannschaft in der untersten Klasse, damals der A-Klasse. Seit 1975 nahm der Verein wegen überalterung und dem Tod einiger Aktiver nicht mehr an den Wettkämpfen teil. Generalversammlungen wurden nicht mehr durchgeführt, die Mitglieder nicht mehr kassiert. Der Verein ruhte. Nach dem Tod Gregor Neys übernahm Manfred Keßler die Initiative und lud die restlichen, nun führungslos gewordenen Schachfreunde am 29.12.1984 zu einer Versammlung ein mit dem Ziel, eine Wiederbelebung des Vereins zu erreichen. An dieser Versammlung nahmen teil: Karl-Heinz Backes, Paul Dörr, Johann Engel, Karl Woll, Eugen Hoffmann, Manfred Keßler, Alois Rech und Jakob Schlicker. Man wählte einen neuen Vorstand mit: Manfred Keßler als Vors. und Schriftf., Kassenwart Johann Engel und Alois Rech als Beisitzer. Das Training wurde wieder aufgenommen und nach neuen Mitgliedern Ausschau gehalten. Auf Antrag von Manfred Keßler rief der Saarl. Schachverband eine eigene Spielklasse mit 4 Spielern ins Leben, so daß der Wustweiler Verein schon 1985 an der Meisterschaftsrunde teilnehmen konnte. Die Mannschaft war gemeldet mit: Eugen Hoffmann, Johann Engel, Wolfgang Thomas, Manfred Keßler und Hans-Peter Metzinger. Sie erreichte auf Anhieb un-geschlagen die Meisterschaft in der untersten Klasse (C-Klasse) und stieg in die A-Klasse (Sechsermannschaft) auf. 1987/88 wurde die Mannschaft in dieser Klasse Tabellenzweiter und spielte im darauffolgenden Jahr als Achtermannschaft in der Bezirksklasse. Seither gab es wiederholt Aufstiege, aber auch gleich wieder Abstiege. Insgesamt spielte die Mannschaft ständig in den beiden untersten Klassen. Es gab im Berichtszeitraum Jahre, wo der Verein eine zweite oder sogar dritte Mannschaft melden konnte. Auch etliche Jugendmannschaften nahmen an den Verbandsspielen teil. Text und historische Aufarbeitung: Manfred Keßler
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